Tönninger Yachtclub e. V. Segelrevier Hafen Termine Kontakt


Jahreshauptversammlung 2019

am Freitag, 8. März 2019
um 20 Uhr im Clubheim Nöck


Tagesordnung

1. Eröffnung durch den 1.Vorsitzenden
2. Protokollgenehmigung
3. Jahresbericht des Vorstands (1.Vors. - Takelmeister
    – Jugendwart   – Sportwart - Beisitzer) mit Aussprachen
4. Ehrungen:
a) 40jährige Mitgliedschaft
b) 25jährige Mitgliedschaft
5. Kassenbericht
6. Bericht der Kassenprüfer
7. 10 Minuten Pause
8. Aussprache
9. Entlastung des Vorstandes
10. Neuwahlen gem. § 16 der Satzung:
    a) Wahl des 1.Vorsitzenden
    b) Wahl des Schatzmeisters
    c) Wahl des Sportwartes
    d) Wahl der beiden Takelmeister
    e) Wahl eines Kassenprüfers: Marlis Sauer scheidet aus
11. Vorlage des Haushaltsvoranschlags 2019
12. Vorlage des Jahresprogramms 2019
13. Vorlage des Arbeitsprogramms 2019
14. Festsetzung des Jahresbeitrags und der Aufnahmegebühr gem. § 11 der Satzung
15. Anträge (Anträge müssen laut Satzung § 13 spätestens eine Woche vor
      der Jahreshauptversammlung schriftlich beim Vorstand eingegangen sein.
      Adresse: Axel Heine, Badallee 7, 25832 Tönning
      Martin Clausen, Ringstraße 14, 25832 Tönning
16. Festausschuss 50 Jahr Feier
17. Verschiedenes

Mit sportlichem Gruß
Axel Heine
(1. Vorsitzender)



50 Jahre TYC

hier direkt zum Artikel von Herbert Müllerchen
Quelle: https://www.shz.de/22580617 ©2019

 

 

 

Einzigartige Erfolgsgeschichte

Der Tönninger Yachtclub besteht seit 50 Jahren.

„Der Deutsche Segler-Verband (DSV) spricht dem Tönninger Yacht-Club zu seinem 50 Jubiläum seine Glückwünsche aus."
So steht es auf der farbenprächtigen Urkunde, die Claus Otto Hansen, Vizepräsident vom DSV aus Hamburg, während der Jubiläums-Veranstaltung dem Vorsitzenden des Tönninger Yachtclub Axel Heine übergab.
Gut 50 Vereinsmitglieder hatten sich im Vereinsheim direkt an der Eider eingefunden,
um das halbe Jahrhundert zu feiern.

Claus Otto Hansen brachte es in seiner Laudatio gleich auf den Punkt: „Ohne euren Verein gäbe es den Tönninger Hafen, wie er sich heute präsentiert, nicht."
1969 sollte auf Betreiben das Land Schleswig-Holstein den Torfhafen geschlossen und zugeschüttet werden.
Doch die Verantwortlichen in Kiel hätten damals nicht mit dem Mut und der Entschlossenheit der Segler gerechnet.
„Nicht mit uns" lautete damals ihre Devise von etwa zehn Seglern. Und so gründeten sie kurzerhand den Yacht-Club, um ihre Liegeplätze zu erhalten.
„Als Antwort hat das Land dem frisch gegründeten Verein die Betreibung des Hafens als Sportboot- und Landeshafen übertragen", berichtete Hansen weiter. Heute sei der Tönninger Hafen ein Magnet für Besucher und gehöre zu den schönsten Häfen an der Westküste, so die Einschätzung des Vizepräsidenten. Diese Erfolgsgeschichte sei einzigartig an der schleswig-holsteinischen Westküste und zeige auf beeindruckende Weise:

„Wo Menschen sich zusammentun und für ihre Sache kämpfen, können sie Großes erreichen."

Axel Heine, der seit gut vier Jahren als Vorsitzender die Geschicke des Segler-Vereins zusammen mit dem Vorstand lenkt, ging auf die bewegten vergangenen 50 Jahre ein.
So wurde ein Grundstück erworben und darauf ein Clubheim mit Bootshalle errichtet. Hinzu bauten die Vereinsmitglieder im Katinger Watt ein Holzhaus für die Optisegler.
„Wir konnten sogar das Hafenamt erwerben und renovieren, sowie eine moderne Steganlage kaufen."

Zu den zahlreichen Gästen gehörten auch die beiden Gründungsmitglieder Eduard Manderla und Karl-Ernst Kröger.
Ihnen wurde während der Jubiläumsfeier die Ehrennadel in Gold mit Kreuz verliehen.
Zu gut können sich die Segler an die Vereinsgründung erinnern. „Ich weiß nicht, was sich die Herren aus Kiel damals dabei gedacht haben, den Torhafen bis zur Höhe der Fischerstraße zu verrohren und zuzuschütten", so der 91-jährige Karl-Ernst Kröger.
„Dabei war der Torhafen für die Entwässerung von Eiderstedt sehr wichtig, eine Verschüttung hätte katastrophale Folgen gehabt", ergänzte der 80-jährige Vereinskollege. Noch heute gehören sie zu den aktiven Seglern auf der Eider. Für Claus Otto Hansen aus Hamburg stand daher fest:
„Ohne sie wären wir heute nicht hier."

 



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